Anregungen für die Radtour

Tipps & Tricks

Natürlich können Sie einfach drauf losfahren, aber ein paar kleine Tipps für Ihre Radtour sind vielleicht gar nicht so schlecht! Hier finden Sie eine ganze Reihe von Ratschlägen von Leuten, die wirklich wissen, wovon sie sprechen - nämlich dem dänischen Radfahrerverband.

Vorstellungen abgleichen

Vorstellungen abgleichen

Es empfiehlt sich, die Vorstellungen der einzelnen Teilnehmer von der geplanten Tour abzugleichen.

Vielleicht will der eine lieber in einem ruhigen Tempo fahren, unterwegs öfter anhalten, um ein Foto zu schießen oder sich eine Blume genauer zu betrachten, während der andere am liebsten Kilometer schrubben möchte. Und sprechen Sie darüber, bevor Sie sich in den Sattel schwingen.

Als Anhaltspunkt für das Verhältnis zwischen Zeit und Länge der Tour wird für Erwachsene eine Geschwindigkeit von ca. 15 km pro Stunde und für Kinder von ca. 8 km pro Stunde angesetzt.

 

Bereiten Sie das Fahrrad

Nehmen Sie sich 5 Minuten, um das Rad bereit zu machen

Auch wenn Sie nur eine kurze Tour machen wollen, muss das Fahrrad stimmen.

Sorgen Sie dafür, dass der Sattel richtig eingestellt ist: Wenn das eine Pedal unten ist, muss Ihr Bein fast vollständig ausgestreckt sein (eine kleine Beugung des Knies muss bleiben).

Die Kette muss geschmiert und die Reifen vollständig aufgepumpt sein. Mit "weichen" Reifen zu fahren, ist einfach zu anstrengend!

Sonnencreme nicht vergessen

Sonnencreme nicht vergessen - und zwar reichlich!

Auf dem Rad kühlt der Fahrtwind die Haut und dadurch wird der Bedarf an Sonnenschutz leicht unterschätzt.

Cremen Sie sich häufig ein!

Ausrüstung und Bekleidung sind wichtig

Ausrüstung und Bekleidung sind wichtig

Sie können beim Radfahren natürlich jede beliebige Kleidung tragen, doch wenn Sie mehr als ein paar Stunden im Sattel sitzen müssen, kann es sich doch lohnen, ein wenig über die Kleidung nachzudenken.

Ein Paar Schuhe mit steifen Sohlen. Ansonsten fängt der Vorderfuß an zu schmerzen. Vermeiden Sie Jeans oder Hosen mit Nähten genau an den Stellen, wo am meisten Druck auf den Sattel ausgeübt wird.

Ein Wechselshirt oder ein Extrashirt für die Pause. Mit einem verschwitzten Shirt vom Rad zu steigen, kann eine kalte Angelegenheit werden.

Ansonsten könnte man für unterwegs immer noch dies und jenes gebrauchen und für alle Fälle mitnehmen... Vergessen Sie es. Das sind nur Ausflüchte. Ein Wanderrucksack mit etwas zu trinken, Sonnencreme und ein Mobiltelefon sind in der Regel ausreichend.

Pausen einlegen

Pausen einlegen

Die Räder surren, die Sonne scheint und es geht voran. Da ist die Versuchung groß, es einfach laufen zu lassen, dennoch sollten Sie unbedingt regelmäßig Pausen einlegen.

Dadurch vermeiden Sie einen plötzlichen Durchhänger und Muskelkater.

Ein Halt pro Stunde, z. B. zu jeder vollen oder halben Stunde, ist eine gute Faustregel.

Dann wissen alle, wann die nächste Pause ist. Das soll Sie jedoch nicht davon abhalten, bei Bedarf zusätzliche Pausen zu machen.

 

Keine Gewaltaktionen

Keine Gewaltaktionen

Schonen Sie Ihre Knie und Muskeln: Wählen Sie einen eher niedrigen Gang.

Radrennfahrer und Tourenfahrer fahren mit einer hohen Anzahl von Pedalumdrehungen pro Minute (RPM).

Eine "hohe Anzahl" liegt zwischen 60 und 100 RPM, d. h. dass eine Pedalumdrehung unter einer Sekunde sein muss.

In der Regel fahren Alltagsradfahrer mit langsamen Pedalumdrehungen, was allerdings bei langen Strecken zu anstrengend ist. Also wählen Sie einen eher niedrigen Gang.

Seien Sie offen für Neues

Seien Sie offen für Neues

Mit dem Rad gelangt man nahezu überall hin.

Ob durch Gras, Sand, Matsch, ist egal. Lassen Sie sich also nicht vom Radweg fesseln.

Machen Sie Abstecher, wenn es Ihnen danach ist: den schrägen Feldweg hinunter, in den Waldweg hinein. Wer weiß - vielleicht finden Sie ja das idyllischste Plätzen, das man sich denken kann, eine Abkürzung oder eine Stelle mit Pfifferlingen im Überfluss.

 

Halten Sie nach Kirchen Ausschau

Halten Sie nach Kirchen Ausschau

Kirchtürme sind in der Landschaft leicht auszumachen und zeigen, wo das Dorf liegt.

Auf Friedhöfen gibt es meist einen Wasserhahn, an dem man die Trinkflasche mit frischem Wasser auffüllen kann.

Und wenn man Glück hat, gibt es an der Kirche oder am Friedhof auch eine Toilette.

Gleichzeitig sind Friedhöfe Orte, die einen wunderbaren Eindruck von der Geschichte der Gegend vermitteln, wenn man sich die Zeit nimmt und die Grabsteine liest.

Grüßen Sie und seien Sie nett und freundlich

Grüßen Sie und seien Sie nett und freundlich

Auf den internationalen Radwegen gehört es zum guten Ton, andere Radfahrer zu grüßen und das kommt auf einem dänischen Waldweg mindestens genauso gut an.

Auf dem Rad ist man in Augenhöhe mit sowohl anderen Sommergästen als auch Einheimischen.

Halten Sie an und sprechen Sie mit den Menschen, möglicherweise tun sich dabei ganz interessante Geschichten und Begegnungen auf.

Die Kleinen singen beim Radfahren

Die Kleinen singen beim Radfahren

Wenn die Kinder keine Lust zum Radfahren haben, lassen Sie sie zu Hause bleiben.

Wollen sie aber mit, sollte man es möglichst vermeiden, die Freude am Radfahren durch eine zu lange, zu anstrengende oder zu langweilige Tour zu zerstören.

Akzeptieren Sie, dass für Kinder eine Kuh auf einem Feld sehr wohl ein Grund zum Anhalten ist. Sie fahren Fahrrad, weil sie das Miteinander und gemeinsame Erlebnisse suchen.

Erzählen Sie Geschichten. Singen Sie. Neben Sie Straßenmalkreide mit und malen Sie Zeichnungen für andere Radfahrer auf den Radweg. Spielen Sie Fahrradspiele.

Noch mehr Ratschläge zum Thema Radfahren mit Kindern finden Sie auf der Website von Cyklistforbundet.

Achtsamkeit auf dem Radweg

Achtsamkeit auf dem Radweg

Das Fahrrad ist ein Mittel zum Zweck. Das Wichtigste ist die Tour.

Fahren Sie in einem Tempo, das Ihnen die Möglichkeit gibt, die Natur um Sie herum zu genießen.

Die Sinne werden auf eine ganz andere Weise gefordert, wenn es weder Autobahn noch Klimaanlage gibt. Sie registrieren Apfelrosen und Lindenbäume. Kuhfladen und Gülletanks. Vogelgezwitscher und Froschquaken.

Dass es kalt ist auf der Spitze des Hügels, unten aber warm. Dass das Licht drinnen im Wald eine andere Farbe hat.

Spüren Sie die Welt.